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ROCKETMAN im Laimer Rex-Kino

ROCKETMAN im Laimer Rex-KinoNachdem kürzlich "Bohemian Rhapsody" - der Kinofilm über Freddy Mercury und Queen - für Furore gesorgt und gleich vier Oscars abgeräumt hat, kommt nun das nächste Biopic in die deutschen Kinos. Dieses Mal wird das Leben und das Lebenswerk von Elton John auf die große Leinwand gebracht - und Musikfans wie Kinofreunde wundern sich, warum das nicht schon viel eher geschehen ist.

Denn die schrille Biografie des Entertainers Elton John gäbe sicher das Material für gleic... ...

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Laimer Röhre ab September dicht

Laimer Röhre ab September dichtReise zum Mittelpunkt der Erde? Es ist nicht ganz so schlimm, doch über ganz München verteilt werden gerade abgrundtiefe Löcher in die Erde gegraben. Alles für die derzeit entstehende 2. S-Bahn-Stammstrecke, denn die wird zumindest im Innenstadtbereich teilweise 30 Meter unter der Oberfläche verlaufen.

Aber auch in Laim nimmt die Bauplanung zur Stammstrecke langsam Gestalt an - so richtig los geht es bei uns im September, auch wenn sich die Bauarbeiter in unserem Stadtteil eher horizontal durch die Erde bewegen. Zum einen steht der Umbau des Laimer S-Bahnhofs an. Dabei müssen Gleise verlegt, erweitert und ganze Bahnsteige neu gebaut oder versetzt werden. Zum anderen wird die neue Umweltverbundröhre parallel zum bestehenden Tunnelsystem gegraben, dieses wird darüber hinaus noch auf der Nordseite um ca. 30 Meter abgerissen - und danach neu errichtet.

Es ist klar, dass während der Bauarbeiten der reguläre Verkehr durch den Tunnel nicht so einfach beibehalten werden kann. Rund ein Vierteljahr werden Autofahrer auf Alternativrouten ausweichen müssen, um in den Münchner Norden zu gelangen - beispielsweise die Pasinger Offenbachstraße oder die Friedenheimer Brücke. Beides sind seit jeher hochbelastete Verkehrsverbindungen - das Chaos isnbesondere zu den Stoßzeiten ist vorprogrammiert. Busverbindungen, die bisher den Laimer Tunnel genutzt haben, werden umgeleitet oder unterbrochen. So wird die 51 über die Friedenheimer Brücke umgeleitet, 151 und 168 wenden am Laimer Bahnhof über eine eigens dafür eingerichtete Wendeschleife.

Da zeitgleich am Romanplatz, aber auch gegenüber in der Fürstenrieder- und in der westlichen Landsberger Straße größere Baumaßnahmen anstehen bzw. bereits laufen, können sich Laimer und Pendler auf einiges gefasst machen. Denn neben dem Individualverkehr müssen natürlich auch die Baustellentransporte durch die Nadelöhre geschleust werden.

Der Fußgänger- und Radltunnel bleibt den Laimern und Nymphenburgern bis Ende des Jahres erhalten und wird vorerst nicht gesperrt - vielleicht eine gute Gelegenheit, aufs Radl umzusteigen, um zur Arbeit zu kommen.

Foto: Josef Stöger

Fussballtag in München-Laim

Fussballtag in München-LaimDie Ulmer Fußballschule fördert bundesweit Kinder und Jugendliche. Das Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen zu mehr Bewegung zu motivieren, sie an den Sport heranführen und vor allem das Selbstbewusstsein stärken. Zum Großteil handelt es sich bei den teilnehmenden Kindern um Kinder mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien aber auch oft um behinderte Kindern oder Kinder aus SOS Kinderdörfern.

Es ist wichtig, den Kindern aufzuzeigen, dass es eine vernünftige und tolle Möglichkeit ist, seine Freizeit mit Sport oder in Vereinen zu gestalten und dass es dafür für jeden Einzelnen eine Möglichkeit gibt.

Einer der Fußballtage findet heuer in München-Laim statt und viele fußballbegeisterte Kids warten schon sehnsüchtig auf den Termin. Am 9. Juli wird in der Georg-Büchner-Realschule gekickt - von 08:00 bis 13:00 Uhr kommt das Runde ins Eckige. Rund 30 Kinder werden am Fußballtag teilnehmen, unter professioneller Anleitung kindgerecht trainieren und auch das eine oder andere Spiel bestreiten. Die gesponserte Sportkleidung sowie die Fußbälle können die Kinder nach den Turnieren selbstverständlich behalten.

Die Fußballtage sind ein soziales Projekt, welches sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder aus allen Schichten und aus allen Ländern eine Basis für ein gemeinsames und verständnisvolles Miteinander zu geben. Dabei soll mit Hilfe des Sports, der Teamgeist und das Verständnis für unterschiedliche Stärken und Schwächen gefördert, Konfliktlösung gelernt und alle sozialen Grenzen und Vorurteile überwunden werden.

Zum Fußballtag in Laim kommen lizenzierte Trainer und der ehemalige Bundesligaprofi Ünal Demirkiran, der auch Inhaber der Ulmer Fußballschule ist.

Foto: Ulmer Fussballschule

BA-Sitzung am 6. Juni

BA-Sitzung am 6. JuniDer Bezirksausschuss Laim (BA25) tagt einmal im Monat im Alten- und Servicezentrum Laim, Kiem-Pauli-Weg 22. Die Sitzung beginnt 19:30 und ist öffentlich. Zu Beginn jeder Sitzung können die Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Probleme vorbringen und Anfragen oder Anträge stellen.

Am 6. Juni werden wieder Anträge Laimer Bürger thematisiert sowie Entscheidungsfälle in Laim besprochen. Kommende Bauvorhaben werden ebenso erörtert wie Stellungnahmen aus dem Kreisverwaltungsreferat, die aus Entscheidungen vorangegangener Sitzungen oder aus Schreiben des BA an das KVR resultieren.

Stadtteilpolitik lebt vom Mitmachen - meckern und mosern allein hilft nicht. Wenn Sie sich aus erster Hand über die Brennpunkte in Laim informieren oder die Dinge in Laim mitgestalten wollen: Auf geht's zur BA-Sitzung am 6. Juni!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des BA 25 Laim.

Handball-Highlight in Laim

Handball-Highlight in LaimDer Handball-Sport hat in Laim eine lange Tradition und beim SV Laim ein gutes Zuhause. In den letzten Jahren haben insbesondere die Laimer Handball-Damen regelmäßig für Furore gesorgt. Und das soll auch so weitergehen - nun geht es um den Aufstieg in die Handball-Bayernliga.

Am Samstag, den 25. Mai 2019, findet in der Sporthalle an der Riegerhofstraße 20 in 80686 München Laim das Rückspiel um den Aufstieg in die Bayernliga statt.

Die Laimer Handballerinnen, die in dieser Saison den zweiten Platz in der Landeliga Süd errungen haben, spielen gegen die Damen des VfL Günzburg. Das Hinspiel in Günzburg wurde zwar lange dominiert, aber mit 25:22 dann doch unglücklich verloren - aber was sind im Handball schon drei Tore?

Der Damen-Handball hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Er ist schneller, athletischer und raffinierter geworden. Es macht große Freunde, den Laimer Sportlerinnen zuzuschauen. Eins ist sicher: es wird ein spannendes Spiel und ein großer Kampf werden, immerhin treffen zwei richtig gute Mannschaften aufeinander, die sich nichts schenken werden.

Der SV Laim erwartet viele Zuschauer und Handball-Fans. Schauen Sie doch mal vorbei beim Aufstiegsspiel - und feuern Sie unsere Handballerinnen ordentlich an!

Foto: Martin Schmidt

Zivilcourage lernen - Selbsthilfekurs bei der Polizei in Laim

Zivilcourage lernen - Selbsthilfekurs bei der Polizei in LaimAngst vor dem Nachhauseweg? Angst vor Betrunkenen? Angst vor Jugendlichen? Nachrichten von Übergriffen auf unschuldige Passanten finden sich täglich in Münchens Zeitungen.

"Wie hätte ich reagiert?" fragen sich viele, die von solchen Übergriffen hören, und: "Warum wird den Opfern nicht geholfen?". Um diese und andere Fragen zu beantworten und die Bürger besser auf den Umgang mit solchen Situationen vorzubereiten, veranstaltet die Polizeiinspektion 41 -Laim/Hadern- (Rapotostraße 1) kostenlose Selbsthilfekurse. In diesen "Polizeikursen" lernen die Teilnehmer unter anderem durch Rollenspiele Situationen richtig einzuschätzen.

Welche Nothilfeeinrichtungen gibt es, welche "positiven" Waffen sollte ich bei mir tragen und wie sieht es rechtlich mit Selbstverteidigung, Notwehr und Unterlassener Hilfeleistung aus? Sind all diese Fragen geklärt, ist es um einiges leichter, in bedrohlichen Situationen Zivilcourage zu zeigen.

Die Angst, etwas Falsches zu tun, ist sehr groß. Doch falsch wäre es, NICHTS zu tun. Daher sollte man sich in den Polizeikursen das Wissen und die Selbstsicherheit aneignen, um adäquat reagieren zu können.

Der nächste Termin ist am Donnerstag, 23.05.2019 um 17:00 Uhr. Der Kurs dauert etwa 3,5 Stunden. Anmeldungen werden unter Tel.: (089) 54652-160 bei der Polizei (Laim) entgegengenommen.

Neben den monatlichen Terminen für alle Bürger, werden nach Absprache auch Zivilcourage-Kurse für Gruppen, Vereine oder Firmen angeboten. Den Kursflyer mit weiteren Informationen können Sie sich hier herunterladen.

Repair Cafe Blumenau

Repair Cafe BlumenauReparieren und Tauschen statt wegwerfen! Ein Zeichen setzen gegen die Wegwerfgesellschaft und für Nachhaltigkeit.

Im Nachbarschaftstreff Blumenau in der Rolf-Pinegger-Straße 5, München, dreht sich am Samstag, den 25. Mai 2019 wieder alles ums Reparieren. Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Handwerker zur Verfügung: Elektriker, Schneider, Mechaniker und weitere Fachleute und Bastler helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden.

Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Kleidung, Fahrräder, Spielzeug, Geschirr etc. Alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden, die Fachleute im Repair Café wissen fast immer eine Lösung. Und bei Kaffee und Kuchen vergeht eine eventuelle Wartezeit ganz schnell.

Bei der gleichzeitig stattfindenden Kleidertauschparty können gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires mitgebracht werden und gegen andere ausgetauscht werden. "Bei unseren Repair Cafés und Kleidertauschpartys kommen Nachbarn ins Gespräch, lernen neue Menschen kennen, können defekte Geräte mit Fachleuten reparieren und finden zudem vielleicht auch noch ein neues Lieblingsshirt."

2. Blumenauer Kleinhaderner Hof- und Gartenflohmarkt

2. Blumenauer Kleinhaderner Hof- und GartenflohmarktKaum ist der gut besuchte Laimer Hofflohmarkt vorbei, winkt schon ein ganz ähnlicher Event - und das gleich in der Nachbarschaft: der 2. Blumenauer und Kleinhaderner Hof- und Gartenflohmarkt am Samstag, den 25. Mai 2019 von 09:00 bis 15:00 Uhr.

Im Areal zwischen Alpenveilchen-, Senftenauer und Silberdistelstraße bis hinüber zur Terofalstraße und zum Flemischweg werden Haus- und Hoftore geöffnet und es kann gehandelt und gefeilscht werden. Aber auch Laimer Straßen sind wieder mit von der Partie, nördlich der Senftenauer Straße sind ebenfalls einige Flohmärkte zu finden. Ein Übersichtsplan der Initiatoren mit knapp 70 Verkaufsstandorten können Sie sich hier herunterladen.

Wie auch beim Laimer Pendant zeigen am 23. Juni bunte Luftballons die einzelnen Verkaufsstände an. Es lohnt sich auf alle Fälle, auch mal die Nebenstraße zu besuchen, um fündig zu werden.

Der Künstler geht baden - Zylla-Ausstellungen im Lanz7

Der Künstler geht baden - Zylla-Ausstellungen im Lanz7Manfred Zylla ist in Laim kein Unbekannter. Der Mal- und Aktionskünstler hat schon mehrmals im Stadtteil Bilder ausgestellt oder Malkurse gehalten, so z.B. im INTERIM oder im Kunstraum Lanz7. In der Lanzstraße 7 sind nun auch wieder neue Werke zu sehen, die Vernissage zur neuen Ausstellung ist am Donnerstag, den 6. Juni 2019 ab 19.30. "Der Künstler geht baden" ist bis zum 13. Juli 2019 jeweils freitags 16:00 - 19:00 Uhr und samstags 11:00 - 14:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (089-51513815 Schredl/Renges) zu sehen.

Manfred Zylla wurde 1939 in Augsburg geboren lebte seit den 70er Jahren in Südafrika. Dort entstanden eine Reihe von Holzschnitten über den Soweto-Aufstand von 1976 und unzählige großformatige Zeichnungen, Drucke und Gemälde, die auch international große Beachtung fanden. Zylla war einer der wenigen weißen Künstler vor Ort, der sich kritisch mit der Apartheid auseinandersetzte - was ihm nicht wenige Male Ärger mit dem Staat Südafrika einrachte. 1986 musste Zylla mit seiner Familie Südafrika verlassen und konnte erst sieben Jahre später zurückkehren.

Zylla nutzt seine Kunst als Mittel, um sein Publikum mit der meist unbequemen Realität zu konfrontieren. Auch heute engagiert sich der Künstler mit ganz unterschiedlichen Mitteln vehement gegen Ausbeutung und Ungerechtigkeit - sein Werk kommentiert aktuelle Themen wie Globalisierung, Urbanisierung, Klimawandel, Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Fracking oder Ausgrenzung von Minderheiten.

In den letzten Jahren waren Zyllas Werke in Ausstellungen in München, Kapstadt, Johannesburg, Rom, Boone (USA) und Peking zu sehen.

Risse im Asphalt ausgegossen

Risse im Asphalt ausgegossenWie fremde Schriftzeichen muten einige der Muster an, die seit Mittwoch 15.05. auf der Guido-Schneble-Str. südlich des Laimer Platzes zu sehen sind. Doch es handelt sich um Reparatur- und Vorsorgemaßnahmen an der Asphaltdecke, die aufgrund der Verkehrsbelastung nach dem Winter feine Risse aufwies. Um dort das Einsickern von Regenwasser zu unterbinden, werden die Risse mit heißem Teer verschlossen. Damit werden Frostaufbrüche verhindert, die als Folgeschäden bei künftigen Minustemperaturen zwangsläufig zu erwarten wären.

Auch bei dieser Arbeit hat sich die Technik entwickelt. Während früher mehrere Mann mit ihren Kannen, die immer wieder am Kessel aufgefüllt werden mussten die Risse ausgossen, schafft heute ein Arbeiter mit der Druckleitung ein Mehrfaches. Dahinter bestreut ein weiterer den heißen Teer mit Sand, der schon kurz darauf wieder befahrbar ist. Vorneweg der langsam rollende Ofen mit Motor.

Text und Foto: W. Brandl

Gedenken an Carl von Ossietzky

Gedenken an Carl von OssietzkyIn Laim, etwa in Höhe des INTERIM, geht von der großen Agnes-Bernauer-Straße eine viel kleinere in südlicher Richtung ab. An deren Straßenschild ist ein Zusatz angebracht: "Carl von Ossietzky (1889 - 1938) Journalist, Schriftsteller, Pazifist, Friedensnobelpreisträger von 1935, starb an den Folgen seiner in KZ - Haft erlittenen Misshandlungen."

Als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne wurde Ossietzky im international aufsehenerregenden Weltbühne-Prozess 1931 wegen Spionage verurteilt, weil seine Zeitschrift auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht hatte. (Damit war er einer der ersten Whistleblower.)

"Die Hölle am Waldrand", so wurde das KZ Esterwegen von den Häftlingen genannt. Die Gefangenen wurden dort unter unerträglichen Bedingungen bei der Trockenlegung der emsländischen Hochmoore eingesetzt.

Während der Lagerhaft von Februar 1934 bis Mai 1936 war Ossietzky für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das hatte internationale Aufmerksamkeit erweckt. Die Kampagne ging im Jahre 1936 unvermindert weiter, was schließlich dazu führte, dass Ossietzky kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin 1936 schwerkrank aus dem KZ entlassen und in das Staatskrankenhaus in Berlin verlegt wurde. Am 7. November 1936 wurde er offiziell entlassen und bezog unter ständiger Bewachung der Gestapo zunächst ein Zimmer im Krankenhaus Westend. Trotz dieser Zugeständnisse hatte die internationale Kampagne, die in Norwegen von dem deutschen Emigranten Willy Brandt organisiert wurde, inzwischen ihr Ziel erreicht und am 23. November 1936 wurde Carl von Ossietzky rückwirkend der Friedensnobelpreis des Jahres 1935 zugesprochen.

Der damalige preußische Ministerpräsident Hermann Göring hatte Ossietzky persönlich, aber vergeblich dazu gedrängt, den Preis nicht anzunehmen. Die Gestapo lehnte es ab, Ossietzky zur Entgegennahme des Preises nach Oslo reisen zu lassen. Am 4.5.1938 verstarb er an den Folgen der KZ-Haft und einer Lungentuberkulose.

Die Laimer SPD erinnert an ihn mit Rosen an seinem Straßenschild.

Text mit Rückgriff auf Wikipedia
Foto: Werner Brandl

Der Willibaldplatz wird deutlich aufgewertet

Der Willibaldplatz wird deutlich aufgewertetDas Baureferat gestaltet den Willibaldplatz in Laim neu und schafft dort mehr Aufenthaltsqualität. Die Arbeiten starten heute und sollen im Herbst abgeschlossen werden. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am 26. Februar die Genehmigung für die Ausführung und die Kosten von 2,3 Millionen Euro erteilt.

Die südliche Fahrbahn des Willibaldplatzes wird zu einem Fußgängerbereich, der ein attraktives Vorfeld vor den bereits bestehenden Läden bieten wird. Für Veranstaltungen sind im Boden versenkbare Elektroanschlüsse vorgesehen. Der Bereich schließt künftig direkt an die Trambahnwendeschleife an. Die Busspur wird auf ein notwendiges Maß von 3,5 Metern zurückgebaut und eine Bushaltestelle für den Schienenersatzverkehr errichtet. Die Baumreihe entlang der bestehenden Gehbahn im Norden wird um eine zweite Reihe von Bäumen ergänzt. Insgesamt werden auf dem Platzbereich 29 Bäume neu gepflanzt. Indirekt beleuchtete Sitzinseln und Sitzbänke ermöglichen ein Verweilen auf dem neuen, grünen Willibaldplatz. Die Planungen wurden bei zwei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen vorgestellt und diskutiert, wobei die präsentierten Vorschläge bei den Bürgerinnen und Bürgern auf sehr positive Resonanz stießen. Dabei wurde der Wegfall von einigen der 32 bestehenden Parkplätze zugunsten einer grundsätzlichen Aufwertung des Umfelds akzeptiert; um den Platzbereich werden zukünftig 22 Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Arbeiten beginnen mit dem Umbau der nördlichen Platzfläche zwischen der Agnes-Bernauer-Straße und der Trambahnwendeschleife. Mit dem Beginn der Sommerferien wird anschließend im südlichen Bereich der Platzfläche gearbeitet. Dann wird auch der Belag im Gleisbereich neu hergestellt, wobei die Trambahnwendeschleife gesperrt werden muss. Für den Schienenersatzverkehr der MVG werden während der Bauzeit provisorische Haltestellen in der Agnes-Bernauer-Straße eingerichtet. Der Taxistand wird in die bestehende Parkbucht entlang der Agnes-Bernauer-Straße verlegt. Voraussichtlich ab den Sommerferien können auch die Anschlussbereiche der Willibald- und der Reutterstraße neu hergestellt werden. Dafür wird die Willibaldstraße auf Höhe des Willibaldplatzes in Fahrtrichtung Agnes-Bernauer-Straße einbahngeregelt. In der Reutterstraße erfolgt die Einbahnregelung in gegenläufiger Richtung.

Foto: Josef Stöger

ASZ Laim II in den Räumen der ehem. Sparkasse?

ASZ Laim II in den Räumen der ehem. Sparkasse?Der Umzug der Sparkasse am Laimer Platz ist so gut wie abgeschlossen - ein Großteil aller Mitarbeiter ist schon an das neue Domizil an der Straßenecke Fürstenrieder-/Gotthardstraße gewechselt. Nun stehen die alten Geschäftsräume gegenüber leer und das ruft die Laimer CSU auf den Plan, die sich eine ganz andere Nutzung der Räumlichkeiten vorstellen kann.

Über kurz oder lang wird das Alten- und Servicezentrum am Kiem-Pauli-Weg verschwinden, das bringt die Sanierung der Stiftungssiedlung "Alte Heimat" so mit sich. Und auch wenn das ASZ an anderer Stelle neu entstehen wird - den Bedarf im Stadtteil Laim wird die Einrichtung nicht mehr decken können. Da ist sich Alexandra Gaßmann sicher, die ehrenamtlich für die CSU im Münchner Stadtrat sitzt und im Laimer BA dem Unterausschuss "Senioren und Soziales" vorsteht. Schon mehrmals hatte sie daher Anträge gestellt, um das Angebot des ASZ in Laim auszuweiten. Unter anderem kam maßgeblich von Alexandra Gaßmann der Vorschlag, auf dem Gelände der Trafostation zwischen Fürstenrieder- und Joergstraße einen entsprechend dimensionierten Neubau zu realisieren. Nachvollziehbar, denn zentraler kann man in Laim nicht bauen und die ÖPNV-Anbindung ist geradezu ideal. Leider wurde die Idee nicht weiter verfolgt und seitens der Stadt verworfen.

Nun ergeben sich mit der Räumung der Sparkassen-Geschäftsräume in der Gotthardstraße neue Möglichkeiten, um ein weiteres Versorgungszentrum für Senioren zu etablieren. In einem entsprechenden Antrag fordert Gaßmann, "dass sich die Landeshauptstadt München um die Anmietung der Räume in der Fürstenrieder Straße 62 bemüht", so dass in zentraler Lage die freigewordenen großen Flächen für ein "zweites, sehr gut erreichbares ASZ, welches in Laim dringend benötigt wird" genutzt werden können.

Warum eigentlich nicht? Das Projekt könnte durchaus kurzfristig realisiert werden - statt langer Planungsphase und unkalkulierbarer Baukosten fielen nur Mieten und Kosten für Renovierung/Ausbau an. Der Standort ist sehr attraktiv für das Vorhaben, alle wichtigen Verkehrsanbindungen sind in wenigen Schritten zu erreichen - ein wichtiger Punkt, wenn es um die Belange von älteren und vielfach auch eingeschränkt bewegungsfähigen Menschen geht. Ein weiteres Plus bei den neuen Räumen: auch die oberen Etagen sind barrierefrei zu erreichen, die Lifte in den Hauseingängen sind bereits jetzt entsprechend dimensioniert. Zudem wäre die Nachbarschaft zum Laimer Ärztehaus ideal für Senior/innen, die sich dann viele Wege ersparen könnten.

Es wäre wünschenswert, dass die Entscheider bei der Stadt wenigstens einmal drüber nachdenken.

Aufzüge am Laimer S-Bahnhof werden abgerissen

Aufzüge am Laimer S-Bahnhof werden abgerissenKeine guten Neuigkeiten für Reisende, Mütter mit Kinderwagen und gehandicapte Menschen: Die Aufzüge am Laimer Bahnhof werden Ende 2020 stillgelegt und zurückgebaut - dabei sind die erst vor ziemlich genau einem Jahr und nach einer 400.000 Euro teuren Sanierung wieder in Betrieb gegangen. Grund dafür ist der Bau der Laimer Umweltverbundröhre, der im September beginnen soll - und der Umbau des Laimer Bahnhofs, der mit dem Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke einhergeht.

Während der rund 3-jährigen Bauzeit müssen sich Reisende dann mit Notlösungen herumärgern, die Bahnsteige werden nicht mehr barrierefrei zu erreichen sein. Alternative Lösungen wie etwa mobile Lifte seien aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht einsetzbar, so eine Sprecherin der Deutschen Bahn.

Zudem wird die Laimer Röhre ab dem Herbst auf der Nymphenburger Seite abgebrochen, rund 30 Meter fallen der Abrissbirne zum Opfer. Ab Ende September ist dann kein Durchkommen mehr, die Unterführung wird für sieben Wochen komplett gesperrt.

Da es bei Bauvorhaben dieser Größenordnung immer wieder zu Verzögerungen kommt, ist absehbar, dass sich Laimer, Nymphenburger und Pendler auf lang anhaltende Geduldsproben werden einstellen müssen. Oder auf alternative Zusteigemöglichkeiten ausweichen - wie etwa den Bahnhof Pasing oder den Halt an der Friedenheimer Brücke.

Update: Die CSU im Münchner Stadtrat setzt sich dafür ein, dass auch während der Bauarbeiten für die Zweite Stammstrecke der barrierefreie Zugang der S-Bahnstation Laim sichergestellt wird. OB Dieter Reiter soll bei der DB AG dafür ordentlich Druck machen.

Im entsprechenden Antrag unserer Laimer Stadträtin Alexandra Gaßmann heißt es: "Der Behindertenbeirat macht darauf aufmerksam, dass die Pläne der DB AG während der vierjährigen Bauzeit weder einen Aufzug vom Gehsteig zum S-Bahnsteig noch eine Rampe vorsehen. Menschen, die auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen sind und Familien könnten dadurch den S-Bahnhof Laim nicht nutzen. Dies stellt eine nicht hinnehmbare Einschränkung der Barrierefreiheit und Inklusion dar. Daher soll auf die DB AG eingewirkt werden, dass auch während der Bauphase der barrierefreie Zugang des S-Bahnhof Laims möglich sein muss."

Foto: Josef Stöger

Die hohe Kunst der Fotografie

Die hohe Kunst der FotografieDas alten- und Servicezentrum Laim hat sich schon mehrmals einen Namen mit hochkarätigen Fotoausstellungen gemacht. Insbesondere die BSW Fotogruppe München und deren Mitglieder sind regelmäßig im ASZ viel beachteten Ausstellungen zu sehen.

Ab dem 29. Mai startet die Fotoasstellung "Schwarz-Weiß - Die hohe Kunst der Fotografie", in der Bilder des Fotografen Robert Kraiczek gezeigt werden.

Schon früh hat der Fotograf seine Liebe zur Schwarz-Weiß-Fotografie entdeckt. Die Gestaltung allein mit Grautönen und Kontrasten faszinierte ihn. Robert Kraiczek hat das Gespür für die richtige Auswahl und den besten Ausschnitt. Durch seine Bildbearbeitungstechniken wirken die Fotografien fast dreidimensional und sehr lebendig. Man hat das Gefühl, bei der Aufnahme dabei gewesen zu sein.

Wer sich einen ersten Eindruck von den Fotografien Kraiczeks verschaffen will, sollte sich seine Bilderstrecken beim sozialen Bildernetzwerk FLICKR nicht entgehen lassen.

Vernissage ist am Mittwoch, den 29. Mai im ASZ Laim, Kiem-Pauli-Weg 22, 80686 München, der Künstler ist anwesend. Anmeldungen zur Vernissage bis 27. Mai unter der Telefonnummer 089-575014. Die Ausstellung ist bis Ende Juli im ASZ Laim zu sehen.

Figurentheater für Kinder - Am Samstag kam das Sams zurück

Figurentheater für Kinder - Am Samstag kam das Sams zurückWeil am Sonntag die Sonne scheint, am Montag Herr Mon zu Besuch kommt, am Dienstag Dienst ist und am Mittwoch Wochenmitte, weil es am Donnerstag donnert und am Freitag frei gibt – deswegen, aber auch nur deswegen kommt am Samstag das Sams zurück. Jenes kleine rüsselnasige Wesen mit den roten Stachelhaaren, das der brave Herr Taschenbier gleich beim ersten Besuch so lieb gewonnen hat. Zum Glück hat es sich überhaupt nicht verändert, das Sams, nur dass es sich jetzt auch auf komplizierte Wunschmaschinen versteht. Und Herrn Taschenbier schließlich hilft, selbst für die Erfüllung seiner Wünsche zu sorgen.

Gespielt wird diese Geschichte mit Stabfiguren in Verbindung mit Schauspiel vom Theater KnuTh – Kilgers nutzloses unsinniges Theater.
Franka und Andreas Kilger aus Dillingen an der Donau zeigen mit ihrem Tourneetheater abwechslungsreiche Produktionen für Kinder und Erwachsene, unterhaltsam und zeitgemäß. Mit Figuren, Objekten und Schauspiel erwecken sie eine Welt der lebendigen Dinge.

Eine Inszenierung vom Theater Knuth, Franka u. Andreas Kilger
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren
Dauer: ca. 45 Minuten

Dienstag, 28. Mai 2019, 15:00 Uhr
Veranstaltungsort: Münchner Stadtbibliothek Laim, Fürstenrieder Str. 53
Eintritt frei - Kostenlose Eintrittskarten an der Information EG in der Bibliothek, Voranmeldung für Gruppen unter [email protected]

Bücherschrank in Laim wieder repariert

Bücherschrank in Laim wieder repariertDer Bücherschrank auf dem Laimer Anger war durch Initiative von Laimer BürgerInnen entstanden und konnte schließlich im Juli 2018 eröffnet werden. Zur Freude von Leseratten aller Altersstufen finden sich seitdem dort rund um die Uhr kostenlos Bücher, die von anderen zur Entnahme eingestellt werden. Davon machen die Laimer auch regen Gebrauch. Immer wieder sieht man Leute davor stehen, die schmökern, sich etwas aussuchen oder bringen.

Der Schrank war noch kein Jahr in Betrieb, als eine der gläsernen Schiebetüren durch eine Attacke von Unbekannten beschädigt wurde. Diese sinnlose Aktion löste bei allen Paten in der Gruppe, die den Schrank täglich abwechselnd betreuen, Unverständnis und Enttäuschung aus. Die beschädigte Scheibe ersetzten sie notdürftig mit Pappe und Folie. Die Nutzung war deshalb nur noch eingeschränkt möglich.

Nun ist die neue Scheibe montiert und das Bücherangebot ist wieder rundum sichtbar. Es findet nach wie vor regen Zuspruch. Die Gruppe der Pat*Innen will sich weiterhin für ihren Bücherschrank auf dem Laimer Anger engagieren und vertrauen ihn der Aufsicht und Fürsorge der Vorübergehenden an.

Und jeweils am zweiten Donnerstag im Monat trifft man sich bei freiem Eintritt im INTERIM während der Jam-Session, um sich auszutauschen und natürlich, um Musik zu hören.

Text u. Foto: Werner Brandl

Ehemalige Tengelmann-Zentrale wird abgerissen

Ehemalige Tengelmann-Zentrale wird abgerissenEinst war es eines der Zentren des Münchner Einzelhandels - die ehemalige Tengelmann-Zentrale in der Landsberger Straße 350. Hier pulsierte das Lebensmittelgeschäft, von hier aus wurden die Tengelmann-Filialen in München aber auch dem Münchner Umland verwaltet und beliefert. Die Geschichte des Unternehmens reichte bis ins Jahr 1876 zurück, doch nach jahrzehntelangem Missmanagement war 2017 Schluss mit Tengelmann als Filialist. Einige gutgehende Objekte wurden von Edeka übernommen. Nun muss der triste Wirtschaftsbau aus den frühen 60er Jahren der Abrißbirne weichen.

Die Landsberger Straße zwischen Patentamt und Pasing bietet bis auf wenige Ausnahmen wenig schöne Ansichten und ist vor allem für eines bekannt: Zweckmäßige Betonklötze in denen unzählige Büros untergebracht sind. Für einige wenige davon scheinen sich die Architekten wirklich ein paar Gedanken zur Ästhetik gemacht zu haben - für andere hingegen können sie sich getrost das Lehrgeld wiedergeben lassen.

Auf den Gelände der ehemaligen Tengelmann-Verwaltung kommt nun noch ein großes Büroareal hinzu. Die AXA Investment Managers – Real Assets hat von einer Tengelmann-Tochtergesellschaft das 14.100 m² große Grundstück erworben und plant den Neubau eines Bürokomplexes. Derzeit werden die sich auf dem Gelände befindenden Gebäude abgerissen, so musste neben den Tengelmann-Büros auch der Möbelhändler "Who´s perfect" weichen, dessen Gebäude noch duch eine Künstlergruppe zwischengenutzt wurden..

Der neue Bürokomplex soll eine Bruttogrundfläche von rund 45.000 m² haben. Eine Baugenehmigung ist erteilt, bereits 2022 sollen die Gebäude bezugsfertig sein.

Foto: Josef Stöger

Münchner Radl-Sternfahrt - Laimer Radler waren dabei

Münchner Radl-Sternfahrt - Laimer Radler waren dabeiDie Radl-Sternfahrt zum Münchner Königsplatz aus den vier Richtungen war ein voller Erfolg für den ADFC. Die Teilnehmer aus Laim und dem Münchner Süden hatten sich am Sonntag auf dem Parkplatz des Westparks gesammelt, um sich auf gesperrten Straßen mit Polizeieskorte und ohne Ampelstop am Königsplatz mit den anderen Sternfahrern zur Kundgebung für einen Radlring zu vereinen.

Gab es bei der Vorbereitung noch Zweifel, ob der Ringschluss auf dem Altstadtring zustande kommen würde, so ließ der spätere Augenschein dann keine Zweifel mehr zu. Etwa 12 - 15.000 Radler aller Altersklassen und Tret-Varianten hatten sich eingefunden und die Strecke dicht gefüllt, um ihrer Forderung nach mehr Raum für Radfahrer Nachdruck zu verleihen. Schließlich braucht ein Rahrrad nur einen Bruchteil des Verkehrsraumes, den ein Pkw in Anspruch nimmt, ohne Atemluft zu verbrauchen oder schädliche Abgase und Feinstaub zu erzeugen.

Ein Teilnehmer hatte das auf die kurze Formel gebracht: "Ich bin ein Auto weniger!" und auf sein Schild am Gepäckträger geschrieben. Signifikant war die gute Laune unter den Teilnehmern, auch gefördert durch nette Ideen und Beiträge.

Text und Bild: Werner Brandl

Nachverdichtung in Laim: Notwendig oder unverzeihliche Bausünde?

Nachverdichtung in Laim: Notwendig oder unverzeihliche Bausünde?Wenn man durch die Nebenstraßen in Laim spazieren geht, kann man es an vielen Stellen beobachten: Kleine Siedlungshäuser werden abgerissen und durch klobige Appartment-Blocks ersetzt.

Zugleich verschwinden damit die dazugehörigen Grünflächen, die Gärten mit ihren Obstbäumen sowie alter Laub- oder Nadelbaumbestand - der meist noch von den ursprünglichen Grundstückseigentümern gepflanzt wurde. Denn oft wird die maximal bebaubare Fläche ausgenutzt oder die neuen Fundamente erstrecken sich bis an die Grundstücksgrenze.

Die neuen Bauten wirken sich natürlich auf die Mietpreise im gesamten Viertel aus, Stichwort "Gentrifizierung". Um die Verdrängung der angestammten Wohnbevölkerung zu verhindern und die gewachsenen Milieus zu schützen, sah sich die Landeshauptstadt München in der Pflicht, die Bindungen der Abwendungserklärungen bei städtischen Vorkaufsrechtsfällen auf unbebaute Grundstücke und Grundstücke mit Wohnbaurechtsreserven zu erweitern - um beim Verkauf von Gebäuden ihr Vorkaufsrecht zugunsten einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft ausüben zu können. Das wurde kürzlich von der Vollversammlung des Stadtrats beschlossen. "Die Stadt setzt sich damit für nachhaltigen Milieuschutz ein und wirkt der Gentrifizierung entgegen. München muss für alle lebenswert und bezahlbar bleiben." so Kommunalreferentin Kristina Frank.

Gleichwohl rollen allerorten die Bagger an. Muss diese Bauwut sein und dient sie der Lösung des unbestreitbaren Wohnungsproblems in München? Oder ist die Gewinnmaximierung oberstes Ziel der Bauherren? Wie wird unser Stadtteil in 10 oder 20 Jahren aussehen? Müssten wir gewachsene Viertel und die vorhandenen Grünflächen nicht viel mehr schützen? Wie denken Sie darüber? Hinterlassen Sie Ihre Stimme bei unserer neuen LAIM-online-Umfrage!

Sachen gibt's...

Sachen gibt's...Auf unsere sportelnden Mitbürger können wir uns verlassen. So hat sich dank der Initiative eines Laimer Bürgers ein interessanter Tagesordnungspunkt auf die Agenda des Bezirksausschusses Laim geschrieben. Ein Calisthenics-Bewegungspark könne man doch in der Grünanlage an der U-Bahn-Haltestelle Friedenheimer Straße zwischen Burgkmairstraße und Hans-Thonauer-Straße einrichten.

Dem Vorsitzenden des Bezirksausschusses Josef Mögele (SPD) ging das Wort nicht so ganz flüssig über die Lippen und die Fragezeichen in den Gesichtern der Ausschussmitglieder sprachen Bände. Auf irgendwas mit Bewegung im Grünen konnte man sich im Saal dann einigen. Sowas gäbe es schon am Korbiniansplatz und in Bangkok habe man es auch schon gesehen, waren einige Stimmen zu vernehmen. „Wir bräuchten aber schon ein bisschen konkretere Hinweise, um was es sich da handelt“, fasste Martha Mertens (SPD) den Zwischenstand zusammen. Einstimmig verabschiedete das Gremium sowohl den Impulsgeber nach vertiefenden Details als auch das Sportreferat hinsichtlich Kosten und Platzbedarf nach einer möglichen Umsetzung zu fragen.

Und was ist das jetzt, dieses Calisthenics? Wikipedia fasst es so zusammen: Es handelt sich um eine Form körperlichen Trainings, das eine Reihe von einfachen, oft rhythmischen Bewegungen beinhaltet und für die nur das eigene Körpergewicht genutzt wird. Hoffen wir, dass ein möglicher Ortstermin, um mehr über Calisthenics zu erfahren, eher am Korbiniansplatz als in Bangkok stattfindet...

Text: Thomas Brinkmann
Foto: Daniel Kaiser, CC BY-SA 3.0

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